Abschied von Franz Zemp

Franz Zemp hat in den 18 Jahren viele Menschen im Quartier kennen gelernt. Noch mehr Quartierbewohnende kennen ihn. Er werde die Menschen vermissen, die ihm über Strasse zuwinkten. Umgekehrt gilt dasselbe.

Persönliche Offenheit und den MaiHof für alle zu öffnen, sind ihm grosse Anliegen. Man spürt seine Freude, dass in diesen Räumen verschiedenste Organisationen vom Kindergarten über Selbsthilfegruppe, Paradiesgässli und ZML unter einem Dach zusammen sind. Die Vielfalt im Quartierzentrum passt zum vielfältigen Quartier. Neben der «lauten Maihofstrasse» gebe es «lauschige Plätzchen am Rotsee» und Wohnhäuser unterschiedlichen Stils aus verschiedenen Epochen. Er schätzt die zum Teil neu entstandenen Restaurants wie Libelle, Felsenegg oder Secondo.

Franz Zemp stellt fest: «Während der 18 Jahre im Maihof hat ein Generationenwechsel stattgefunden. Es gibt Familien, deren Eltern als Betagte gestorben sind. Die Kinder und Kindeskinder beleben das Quartier und die Pfarrei weiter. Das finde ich sehr schön. Auch sind viele Familien zugezogen. Und es fügte sich immer gut zusammen.»

Für die Zukunft wünscht sich Franz Zemp, dass der MaiHof weiterhin lebendiges Zentrum sein wird. Er soll Gläubigen verschiedener Religionen und Nichtgläubigen Raum für Entwicklungen geben. «Das Interkulturelle, das hier so selbstverständlich läuft, wünsche ich mir weiterhin.» Das wünschen wir uns auch. In der Zukunft, in 18 Jahren, werde das Quartier verkehrsarm sein, mit noch mehr Grün und mit weniger Individualverkehr. – Wenn Franz Zemp uns das versprechen könnte!

Franz, im Namen des Quartiervereins – bestimmt auch im Namen aller Maihöflerinnen und Maihöfler – danke ich dir für die 18 Jahre, die du den Menschen und dem Quartier gewidmet hast. Wir hoffen, dass man dich in Sempach und Eich so gerne aufnimmt, wie wir dich ungerne gehen lassen. Du wirst uns fehlen!

Thomas Scherer, Vorstand Quartierverein Maihof


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